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sheepshead Erlebnisse

Sheep‘s Head Peninsula – Eine “schafige” Wanderung

Die Sheep’s Head Peninsula lockt mit wunderschönen Landschaften, Mooren und idyllischer Ruhe, traumhaftes Panorama, mit Glück – Sichtungen von Delphinen und Walen

“Schau in die Natur und Du schaust in die Seele der Landschaft”

 

Erlebnisbericht 1

Endlich angekommen, an dem Endpunkt der kleinen Straße, steigen wir aus und ein wunderbares Panorama offenbart sich uns. Der Wind begrüßt uns mit einer frischen Brise. Wir schauen die Weite und nehmen das Licht der Landschaft, den weiten Raum in uns auf. Ausatmen und die frische Kraft der Natur einatmen. Lebendigkeit umströmt uns. Die Gerüche des Meers, der Gräser und der Schafe umgeben uns. Be-Geisterung breitet sich aus. Freude sich zu entfalten.

Orientierung über den Landschaftsraum. Schmale Pfade säumen den Weg zur Spitze von Sheeps Head. Auf dem Bergrücken laufen wir lang. Das Meer, weit unter uns, umgeben von hohen Klippen.

Auf dem Pfad verstummen die Gespräche. Innere Sammlung breitet sich aus, sowohl um uns herum, als auch in uns. Möwen umgeben uns und sind in ihrem Flug zu beobachten. Meister der Meeresbrise. Von den steilen Küstenabschnitten können wir ihre Flugkünste von oben betrachten. Ein seltenes Schauspiel von einem besonderen Standort. Wie von selbst verlangsamt sich der Schritt und wir bleiben stehen, angekommen an einem natürlichen Versammlungsplatz – hinter dem Leuchtturm. Hoch und erhaben, nach allen Seiten offen, thronen wir über dem Meer und den Gezeiten. Ein Platz, ganz ausgesetzt dem Himmel, dem Wind und dem Wasser. Freiheit umweht uns und das mächtige Meeresrauschen dringt zu uns empor. Ehrfurcht vor der Natur schafft sich Raum.

Töne steigen in auf. Wir lassen Sie fließen zu einem gemeinsamen Klangraum. Wir besingen das Meer und seine Kraft.

Der Pfad führt uns weiter Richtung Westen, mit dem Sonnenlauf, der uns begleitet. Große Hochmoore begegnen uns. Am Rande von riesigen Gesteinsformationen windet sich ein schmaler Pfad, zwischen den Steinbrocken hindurch säumt sich unser Weg. Energie verdichtet sich und die Spannung steigt  mit jedem Schritt, was folgen mag an neuen Naturereindrücken. Mit wachen Sinnen lassen wir uns zu den verschiedenen, markanten Gesichtern dieses Weges treiben. Bizarre Steinformationen enthüllen nach und nach ihr Gesicht.

Wir fühlen uns willkommen geheißen und gestärkt und gehen den Weg der Landschaftskraft. Unser Weg ist ursprünglich, nicht domestizierbar, wild und frei. Ein Weg, wo Frau und Mann in Kontakt mit sich selbst kommen, ein Weg, an dem die eigene, persönliche Urkraft berührt wird. Auf meinem Weg habe ich einen Überblick über das Land und das Meer und somit auch über meine eigene Seelenlandschaft; kann in die Ferne schauen und mit dem Jupiterblick die Größe dieses Landschaftsgefüges erfassen – den Sternen ganz nah.

Der Weg ist mir ein guter Freund und Helfer. Hier kann ich mich mit meiner ursprünglichen Kraft und Herkunft verbinden, meine ureigensten Absichten und die wesentlichen Dinge des Lebens erkennen. Hier tanke ich auf, an einer kosmischen Steckdose. Ich fühle mich verbunden mit der Natur, mit unserem Planeten. Klarheit herrscht in mir und um mich herum.

 

Erlebnisbericht 2

Die Wanderung beginnt an einen wunderbaren klaren, sonnigen Tag mit atemberaubender Sicht. Geparkt haben wir direkt an der Endstation, oben an dem kleinen Lokal. Eine traumhafte Aussicht erwartet uns. Da Sheeps Head eine der 5 Finger im Westen Irland sind, haben wir ein Blick sowohl Richtung Süden zum Mizen Head, als auch Richtung Westen zur Bantry Bay und der Beara Halbinsel.

Hoch oben und erhaben sind wir umgeben vom Meer und einer traumhaften Landschaft.

Unsere Wanderung führt uns direkt an die Spitze von Sheeps Head. Dort sind Weite und Raum, Freiheit und Wind die vorherrschenden Kräfte. Unter uns die Klippen, Schafe die akrobatisch an den Felshängen klettern, Kühe die ruhig-wohlwollend grasen und das Treiben der Menschen beobachten. Vor uns das Meer, ca. 4000 km bis nach Amerika, dazwischen Wasser und sonst nix. Am Leuchtturm an der Spitze machen wir Halt und genießen bei unserem Vesper die Weite.

Nach unserer wohlverdienten Pause schauen wir die Weiten des Meeres und lassen Töne in uns aufsteigen und es wird ein schöner runder Klangraum der entsteht von allen TeilnehmerInnen mitgetragen. Nachdem wir Mutter Meer besungen haben von den hohen Klippen aus, machen wir uns weiter auf den Weg. Ein schmaler Pfad führt uns durch Hochmoore, selten Pflanzen und eine Landschaft geprägt von den unterschiedlichen Grüntönen.

Die nächste Rast machen wir an einem Hang, wo es schöne leuchtende Steine gibt. Die Erdgeschichte und Geologie Irlands, durch die verschiedenen Erdzeitalter werden uns erklärt. Danach haben wir die Möglichkeit schöne Steine, teilweise mit kristallinen Bergkristalleinschlüßen zu finden.

Die Wanderung ist reich an Wissen, Naturschönheiten, Seelennahrung für das Auge und den Wind und Wetter ausgesetzt. An einer Stelle findet das Meer seinen Weg in Felsspalten und wir können es singen hören. Die Wanderung endet wieder in dem kleinen Lokal. Dort können wir wohlverdient, Tee und selbst gemachte Scones mit clotted Creme  zu uns nehmen und uns stärken.

Eine Wanderung die unvergesslich in meiner Erinnerung bleibt und zu den schönsten gehört, die ich je erlebt habe.

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